lily koto olive

The word “cancer” still hangs heavily over my head, after an experience I had battling an unusually rare pancreatic cancer. The word terrifies me, every time I see it, hear it or think of it. Absolutely chilling. One day you are fine, the next you aren’t, and the future seems uncertain. One day I was a graduate student, the next a cancer patient. My personal experience was extremely draining, from fighting with health insurance companies in the US to get coverage for the procedure, to flying around getting alternate medical opinions…One very complicated surgery later, a few more procedures and a month in the hospital recovering, and I was able to leave. The months that followed consisted of me learning to eat again, and building up my strength to walk and regain motion and energy.

Staring potential death in the face and confronting ones mortality is never something anyone wants to consider; we all think it will never happen to us. Maybe one day when we are old, but never until then. The fact is that it can and does happen unexpectedly to people of all ages. Awareness, knowledge and medical research is essential. Projects like Pink Shoe Day are essential in bringing this awareness to the public, and creating spaces for survivors and affected families to convene. As someone who has faced and overcome cancer, I can say support systems, discussions, and helping to spread awareness are key for long term recovery and also in aiding those who are currently diagnosed and battling themselves.

“Krebs” – das Wort schwebt noch immer schwer über meinen Kopf. Es begleitet mich seit meinem Kampf gegen eine ungewöhnlich seltene Form des Bauchspeicheldrüsenkrebses. Das Wort erschreckt mich jedes Mal, wenn ich es sehe, es höre oder auch nur daran denke. Ein grauenhaftes Gefühl – entsetzlich und niederschmetternd. An einem Tag geht es Dir gut, am nächsten extrem schlecht und die Zukunft ist ungewiss. Es ändert sich einfach alles! Gestern war ich noch Student, heute Krebspatient. Meine persönlichen Erfahrungen waren äußerst kräftezehrend – von der Auseinandersetzung mit den Krankenkassen in den USA, zur Klärung der Kostenübernahme für die Behandlungen, bis hin zum Herumfliegen, um alternative, medizinische Meinungen einzuholen… Nach einer sehr komplizierten Operation, zahlreichen Behandlungen und einem Monat Krankenhausaufenthalt konnte ich glücklicherweise nach Hause. In den folgenden Monaten lernte ich wieder zu essen, baute Kraft auf, um laufen zu können und gewann Bewegung und Energie zurück.

Dem Tod in die Augen zu schauen und mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert zu sein, ist nichts, womit man sich gern auseinandersetzt. Wir alle denken: das passiert uns nicht. Vielleicht irgendwann, wenn wir alt sind, aber nicht früher. Doch Tatsache ist: es kann passieren und es passiert stets völlig unerwartet, ganz gleich, wie alt man ist. Daher sind Bewusstsein, Wissen und medizinische Forschung wichtig und absolut unerlässlich. Und genau das macht Projekte wie „Pink Shoe Day“ so essentiell. Sie wecken öffentliches Bewusstsein und schaffen Orte für Begegnungen – für Überlebende und betroffene Familien. Als jemand, der selbst mit Krebs konfrontiert war und diesen besiegt hat, weiß ich: Unterstützungsprogramme, Gespräche sowie dabei zu helfen, Bewusstsein zu schaffen, sind nicht nur wichtige Erfolgsfaktoren, um sich langfristig und nachhaltig von der Krankheit zu erholen, sie sind auch ein entscheidender Schlüssel für alle, die momentan mit Krebs kämpfen.

lily koto olive
photo: maeshelle west-davies

german translation care of trans-lingo

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